Hinweis an alle Lieferanten und Besucher unseres Werkes am Standortort Ostrach: Halten Sie bitte langfristig, über die gesamte Zeitdauer der Corona-Ansteckungsgefahr bei Anlieferung und Abholung von Ware sowie geschäftlichen Besuchen mindestens zwei Meter Abstand zu unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. In Ihrem und in unserem Interesse. Das Betreten der Werkshallen ist in dieser Zeit nicht gestattet. Das Betreten der Verwaltung erfolgt ebenfalls nur nach vorheriger Aufforderung, nur als Einzelperson und mit entsprechendem Abstand zu anderen Personen. Darüber hinaus dürfen wir Sie auffordern, den Hygiene-Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) konsequent zu folgen, sich also die Hände zu desinfizieren und den unmittelbaren Kontakt, z.B. bei der Abzeichnung von Lieferdokumenten, zu vermeiden sowie nur Ihren eigenen Stift zu benutzen. Auch das Tragen von Schutzhandschuhen und Schutzmasken verringert das Verbreitungsrisiko des Corona-Virus zusätzlich. Herzlichen Dank für Ihre verantwortungsvolle Rücksichtnahme.

Wir haben Betriebsferien vom 10.08. bis 28.08.2020.
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News und Aktuelles

Teamwork im Familienunternehmen - tegos zeigt wie's geht

Wenn die Eltern gleichzeitig Chef und Chefin sind und Geschwister zu Arbeitskolleginnen oder sogar Vorgesetzen werden, handelt es sich um eine besondere Art des Teamworks: Familienunternehmen bilden das Rückgrat des deutschen Mittelstandes, denn sie arbeiten in der Regeln nachhaltiger und verantwortungsbewusster. Die IHKs der Regionen Bodensee-Oberschwaben und Ulm haben vier regionale Unternehmen, darunter auch die tegos GmbH & Co. KG in Ostrach, befragt. Welche Herausforderungen stellt die familiäre Zusammenarbeit zum Beispiel hinsichtlich des Konfliktpotenzials? Wie profitieren Angestellte in einem Familienunternehmen? Wie sieht Familie Müller, Inhaber des Ostracher Automotive-Zulieferers in der Freizeitmobil-Branche, diese Herausforderungen.

Erstmal eine komische Situation, wenn der Vater auch der Chef ist, Sohn und Tochter Kollegen und Kolleginnen werden, der eigene Bruder plötzlich auch ein Vorgesetzter. Für die Müllers, die Familienunternehmer hinter den blauen Toren des tegos Werks in Ostrach am Bodensee, war es ebenfalls ein Prozess des Zusammenwachsens. Vater Peter Müller, Firmenchef und Geschäftsführer, von Beginn an unterstützt von Ehefrau Ilona Müller, ist die treibende und unternehmerisch kreative Kraft hinter der Idee des Familienunternehmens, das mit der Übernahme der Firma tegos und dem Sprung ins kalte Wasser einer komplett neuen Branche im Jahr 2012 begann, Form anzunehmen. tegos ist Entwickler und Lieferant hochwertiger Tür- und Klappenmodule für Reisemobile und Wohnwagen namhafter internationaler Hersteller. Auch Insektenschutzlösungen, moderne Schließsystem sowie gleichzeitig komplexe und individuell gefertigte Kabelbäume gehören zum Portfolio des Mittelständlers, der binnen weniger Jahre eine lupenreine Erfolgsstory geschrieben und, als belegendes Beispiel, die Zahl der Arbeitsplätze des Stammwerks in der Bodensee-Provinz verdreifacht hat. Neben Firmennamen und Claim, "tegos opens your world", draußen auf dem Werksgelände steht auch das Bekenntnis zu 100 Prozent Made in Germany auf den Fahnen der Ostracher. "Am Anfang war alles neu. Türen und Klappen für Freizeitmobile oder ähnliche Produkte der Automotive-Industrie hatte ich vorher in dieser Form noch nicht produziert", erinnert sich Unternehmer und Investor Peter Müller, der mit 54 quasi nochmal bei Null startete. "Aber das Gespür für die Entwicklung der Branche hat sich als goldrichtig erwiesen. Reisefahrzeuge boomen und der Trend kennt auch weltweit nur eine Richtung: steil nach oben."

IHK Bodensee Artikel Teamwork Familienunternehmen tegos

Von Beginn an war klar, dass hier ein waschechtes Familienunternehmen mit Zukunftschancen für die Söhne Matthias und Christopher Müller sowie Tochter Stephanie Scheld entstehen soll. Mehr noch: auch für die weiteren Generationen der heutigen Enkelkinder soll der Grundstein einer sicheren Zukunft gelegt werden. Entsprechend entschlossen, dynamisch und engagiert, gepaart mit unternehmerischer Erfahrung und knallharten Business-Skills wurde das Projekt Familienunternehmen durch Vater Peter Müller nach vorne getrieben. Alle Kinder übernehmen heute verantwortungsvolle und leitende Aufgaben im Betrieb. Bei Sohn Matthias folgte nach dem Einstieg schnell der Aufstieg. Erst zum Leiter der Gesamtproduktion und Prokuristen, schon sehr bald zum Geschäftsführer in spe. Fördern und Fordern: was nach gemachtem Nest aussieht, folgt vielmehr der Devise, nichts geschenkt zu bekommen. Sich gegen höchste Ansprüche und Strenge der elterlichen Vorgesetzten aber auch innerhalb der Belegschaft als Junior-Führungskräfte durchzusetzen, ist harte Arbeit und nicht immer ein Zuckerschlecken. "Nach der Übernahme des Unternehmens musste sich die Stammbelegschaft an einen neuen Führungsstil und eine ganz andere Dynamik gewöhnen. Und nach nur kurzer Eingewöhnungszeit kommt dann der Sohn des neuen Geschäftsführers mit Junior-Chef Ambitionen und wiederum einem eigenen Führungsstil ins Unternehmen. Das war für alle Seiten eine herausfordernde Zeit", denkt der ältere Sohn Matthias aus der Müllerschen Familiendynastie an die ersten Monate im neuen Familienunternehmen zurück. "Aber wir haben schnell erkannt, dass wir gemeinsam, im Zusammenhalt der Familie und mit der Nutzung der unterschiedlichen Skills aller Geschwister und der Eltern ein Zukunftsunternehmen formen und langfristig wichtige Arbeitsplätze in der Region schaffen können. Das ist jeden Tag ein enormer Antrieb und Ansporn." Die harte Arbeit und das Engagement zahlen sich offenbar aus: tegos belegt in seiner Branche als Automotive-Zulieferer vorderste Plätze im von Focus-Business ermittelten Ranking der schnellst wachsenden Unternehmen Deutschlands.

  • Teamwork im Familienunternehmen - tegos zeigt wie's geht
  • Teamwork im Familienunternehmen - tegos zeigt wie's geht

So wie Matthias Müller, neben seinen verantwortungsvollen Aufgaben als Leiter der Gesamtproduktion, die modernen Ausbildungskonzepte persönlich verantwortet, gestaltet seine große Schwester Stephanie Scheld die Schnittstellen zwischen Unternehmerfamilie, Belegschaft und zwischen allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. "Ich sehe tegos, damit meine ich ausnahmslos alle Kolleginnen und Kollegen, als große Familie", erklärt Stephanie Scheld ihren empathischen Führungsstil, wenn es darum geht, das aus Familienmitgliedern bestehende Kern-Management und die gesamte Belegschaft, gewachsen aus ursprünglich bestehender Stammmannschaft und in den letzten Jahren neu hinzugekommenen Fachkräften, zu einem auf Augenhöhe agierenden Team zu formen. "Dabei sind Chef und Chefin - also Papa und Mama - mit uns Kindern am strengsten", schmunzelt Tochter Stephanie, wohlwissend, dass es bei der Unternehmensführung im Familienmanagement eine der größten Herausforderungen ist, die Familie zu managen - beruflich wie privat.

IHK Teamwork Familienunternehmen tegosIn die Quere kommen sich Familienmitglieder nur selten, insbesondere auch, weil jeder für sich eine ganz eigene Vorstellung seiner Rolle im Unternehmen hat, ohne dabei das große Ganze aus den Augen zu verlieren. Ähnlich wie höchst unterschiedlich geformte Puzzleteile, die erst in Summe ein schlüssiges Bild ergeben. "Jeder von uns Kindern und potenziellen tegos-Unternehmern der nahen Zukunft hat seine eigene Persönlichkeit, eigene Ziele und besondere Skills", bestätigt Christopher Müller, Leiter der Bereiche IT und Logistik, das Zusammenspiel der Akteure im täglichen Business-Alltag. "Momentan laufen noch alle Fäden beim Vater zusammen und externe Berater und Coaches helfen dort, wo durch familiäre Bindung ein Impuls von außen notwendig ist", erklärt "Küken" Christopher das Konzept einer kontinuierlichen Übernahme von immer mehr Verantwortung bis zur späteren Unternehmensnachfolge.

Familienbusiness funktioniert also, wenn sich alle als Teamplayer erweisen und Fairplay zwischen den Eltern und Kindern, Chefs, Vorgesetzen, Kolleginnen und Kollegen ein konstruktives Mit- statt ein Gegeneinander ermöglichen. Fazit: Ziehen alle an einem Strang, sind mittelständische Familienunternehmen unschlagbar und zu Recht der Garant für eine international erfolgreiche deutsche Wirtschaft.


Den ganzen Artikel des IHK-Magazins, mit spannenden Einblicken in drei weitere Familienunternehmen der Region, haben wir in unserer Rubrik Zum Nachlesen als PDF hinterlegt.

Quelle PDF: IHK-Magazin "Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee, 3/2020"




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